Antonio Luque, Córdoba 1962 (Spanien)
Seit den achtziger Jahren zeichnet sich die Arbeit von Antonio Luque durch das Interesse an der "conditio humana", den Bedingungen des Menschseins, aus: Ängste und Wünsche, Identität und mystische Phänomene, wobei sich einige dieser Elemente anderen mit rein persönlichen Eigenschaften in den Weg stellen.
Aber erst ab dem Jahr 2002 nimmt die Entstehung seines Werks mit der "Haut des Odysseus" einen intimistischeren Eindruck an. Dieses Werk, das während der Erholung von einem durch Stress hervorgerufenen Schock verwirklicht wurde, schließt in sich selbst alle Beklemmungs- und Angstsituationen, den Verlust des Gedächtnisses und die Zeit ein, die er eingeschlossen in der Depression verbrachte.
Ab der "Haut des Odysseus" besteht sein Werk aus Serien, die immer auf seine Umgebung oder auf erlebte - oder durch sehr nahestehende Personen erzählte - Situationen anspielen.
Die Serien von Antonio Luque wurden während einer langen Zeitdauer erarbeitet und jeder Teil von ihnen ist sehr gründlich durchdacht.Mit der Zeit strukturiert er ein sich in Fortschritt befindliches Werk, was ihn jedes mal auf neue Wege künstlerischer Erforschung führt.
Er hat in Ländern wie Frankreich, Deutschland, Österreich, Italien und Spanien ausgestellt.
José Leizarrola. Kunstkritiker.
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